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  Krimskrams von unterwegs, aus meinem mobilen Büro

Sonnambulo

Gadamer besuchte mich in meinem Haus. Wir müssten die Welt retten, sagte er, jetzt sofort, es sei keine Zeit zu verlieren. Was er vor habe, fragte ich, und dass ich erst gestern hier angekommen sei, ich machte Urlaub. Aber…

Napoli, fantasia

Das ist die Stadt der Fantasie. Der Schwelger und Träumer, der Antirealisten und Surrealisten. Des bösen Blicks und der guten Verheißung, der Gläubigen und Abergläubigen, der Artisten und Zauberer. Das ist die Stadt des Mystischen und Magischen, des Metaphysischen….

Luna piena

... und partielle Mondfinsternis am 17. Juli 2019, fotografiert in Neapel

Journal des Voyages: Paris

Manchmal möchte ich nichts, als weggehen und nach Paris kommen, spüren, wie du meine Hand anfasst, wie du mich ganz mit Blumen anfasst und dann wieder nicht wissen, woher du kommst und wohin du gehst. (…)

Marokko

Marrakesch, Hoher Atlas, Telouet, Ounila-Tal, Aït-Ben-Haddou, Taznakht, Taroudannt, Essaouira, Moulay Bouzerktoun, Sidi Kaouki

Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.

Alexander von Humboldt

Rosenkäfer, retrospektiv

Das Ehepaar Samsa saß im Ehebett aufrecht da und hatte zu tun, den Schrecken über die Bedienerin zu verwinden, ehe es dazu kam, ihre Meldung aufzufassen. Dann aber stiegen Herr und Frau Samsa, jeder auf seiner Seite, eiligst aus…

Wunderbare Mani, die II.

Bei den Fischern in Agios Nikolaos, Gythio und Girolimenas, bei den Geistern in Vathia, der toten Stadt, bei den griechischen Göttern am Kap Tenaro, dem südlichsten Punkt des griechischen und zweitsüdlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Mit Poseidon-Orakel und einem Eingang zum Hades, der Unterwelt. Vor Kap Tenaro liegt der tiefste Punkt des Mittelmeeres mit über...

die mobilität des wassers / müsste man mieten können / als verflüssigtes leben mit / wechselndem wohnsitz / die gestrandeten dörfer verlassen / und sich rauswälzen aufs meer / um wieder land zu sehen / wo die nacht alles gefunkel / an die fische verfüttert / denen man eine welt und / unentbehrlich ihrem wesen / ganz zu schweigen / von der aussicht abzudampfen / und wirklich aufzusteigen / himmelwärts.  bestpoetry: Christoph W. Bauer, www.cewebe.com

Oh nein! © fein fein